Am 4. März ist in Japan der offizielle Tag des Baumkuchens (Linkziel in Japanisch). Und der wird auch gefeiert. In Nagoya, der Millionenstadt zwischen Osaka und Tokyo, Sitz der Zentrale von Toyota, wird am 4. März 2021 das Baum Haus eröffnet. Dort wird dann die Maschine Theo vorgestellt, die per AI Baumkuchen herstellen kann. Ich werde demnächst darüber berichten. Heute, an diesem Feiertag, stelle ich den Maison Baum aus dem Hause Maison Cacao vor.

Ich habe diesen Baumkuchen geschenkt bekommen (von Freunden, nicht von der Firma Maison Cacao!). Der Name ist eine für Japan sehr typische Kombination von fremdsprachigen Wörtern: Maison Baum – Französisch Deutsch. Und ein bisschen Englisch Deutsch ist auf der Verpackung auch noch untergebracht: Milk Chocolate Baumkuchen. Eine Erklärung in Japanisch auf der Verpackung würde das ganze Image zerstören. Man muss schon Fremdsprachen können, um zu verstehen, was einen bei Maison Baum erwartet.

Der Baumkuchen ist Teil einer Serie von drei Baumkuchen: Der Maison Baum kommt mit Milchschokolade, mit Pistazienschokolade und mit weißer Schokolade.

Auf dem Beipackzettel wird verraten, das Maison Cacao den Schokoladenüberzug aus kolumbianischem Kakao mit einem nussig-karamelligen Geschmack hergestellt wurde.

Die Verpackung von Maison Cacao

Auffällig ist auch die doppelte Verpackung: Innerhalb des Kartons befindet sich der eigentliche Baumkuchen dann noch einmal in einer runden Plastikschale, die das große Stück auch nach dem Anschnitt frisch hält. Es sieht vielleicht etwas nach Verschwendung von Packungsmaterial aus, ist in diesem Fall aber schon berechtigt. Zumal Japaner eher nicht sehr viel Kuchen auf einmal essen. Also, die runde Plastikschale ist sehr praktisch. Der Kuchen geht nicht kaputt und trocknet auch nicht aus.

Nebenbei: Die Kuchenstücke, die man in japanischen Konditoreien kaufen kann, gleichen in der Größe Bonsais, die Preise dagegen den kalifornischen Mammutbäumen.

Der Geschmack des Maison Baum

Es sah zunächst gar nicht nach viel Schokoladenüberzug aus, aber der Geschmack war dann doch ziemlich schokoladig in einem guten Sinn. Sehr intensiv, ohne nur süß zu schmecken. Ich konnte schon feststellen, dass da keine billige Schokoladenkuvertüre verwendet wurde. Bei einem Preis von 2100 Yen kann man das auch erwarten.

Ich denke, ich werde die beiden anderen Varianten auch mal probieren. Ihr werdet es an dieser Stelle erfahren.

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