Lernen und Lehren mit Medien

Schlagwort: Japan

E-Learning offline und online

DAAD-Fachtag 2021

Am Samstag, 9. Oktober 2021, 11h-18h (JST) findet der von mir mitorganisierte DAAD-Fachtag E-Learning offline und online statt. Natürlich online in ZOOM-Räumen. Anmeldungen sind ab sofort möglich: Einfach auf den Button unten klicken, dann kommt ihr zum Anmeldeformular auf den Seiten des DAAD.

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Interview für „Weltweit – Gespräche rund um den Globus“

Ich habe für den Podcast Weltweit – Gespräche rund um den Globus ein Interview gegeben. Die Themen des Gesprächs sind

  • mein Leben in Japan,
  • einige Dimensionen der japanischen Kultur
  • die Arbeit an japanischen Hochschulen u.a. .

Außerdem gibt es einen Tipp für einen japanischen Kriminalroman sowie für einen japanischen Musikstil.

In der Reihe „Weltweit – Gespräche rund um den Globus“ sprechen Mareike Schmidt und Katrin Noack mit Deutschen, die aus verschiedenen Gründen für einige Zeit oder sogar für immer im Ausland leben und arbeiten. Man bekommt so sehr persönliche Einblicke in das Leben und Arbeiten in verschiedenen Kulturen.

Bisher gibt es Gespräche mit Menschen in Israel, Frankreich, dem Oman, den USA, China, Australien u.a.

Hört mal rein!

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Der Baumkuchen der Firma Blanka fällt etwas aus der Rolle: Weder gehört er in die Kategorie Stick-Baumkuchen noch hat er die typische runde Form mit dem Loch in der Mitte. Er ist einfach eine Scheibe, bei der deutlich die Schichten zu sehen sind. Das Besondere an ihm ist, dass er sowohl oben als auch genau in der Mitte mit einer feinen Schicht Glasur versehen ist, die nach Zitrone schmeckt. Das macht den Teig angenehm feucht und gibt ihm einen interessanten Geschmack. Das Zitronemaroma ist angenehmer als bei dem neulich besprochenen Zitronen-Limonen-Baumkuchen von Kaldi. Weiterlesen

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Werbung für den Lemon-Lime-Baumkuchen

© Kaldi Coffee Farm

Erwartet habe ich ein saures Stück. Immerhin steht Lemon & Lime auf der Verpackung. Beworben wurde der Baumkuchen sehr auffällig als ein Baumkuchen für den Sommer, der gekühlt gegessen werden sollte. Er sei genau richtig für den Beginn des Sommers, daher sei er auch nur zeitlich begrenzt verfügbar. Weiterlesen

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Der Erdbeerbaumkuchen: begrenzt verfügbar

Ganz schnell, ehe es zu spät ist: In Japan beginnt die Erdbeerzeit um Weihnachten herum, denn der Weihnachtskuchen ist ein Sahne-Erdbeer-Biskuitteig-Kuchen. Die Saison geht bis etwa Ende Mai. Von Weihnachten bis Mai wird man mit Erdbeerprodukten überschüttet. Natürlich auch mit frischen Erdbeeren. Aber alles, was nicht frisch gegessen werden kann, wird verarbeitet. Zum Beispiel zu Erdbeer-Baumkuchen.

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Der Standardbaumkuchen in Japan: ein Molkereiprodukt

Der Standardbaumkuchen in Japan ist portionsfertig in Plastik verschweißt und in dieser oder ähnlicher Form in jedem Supermarkt oder convenience store erhältlich. Aus dieser Form wurden alle die Verfeinerungen entwickelt, über die noch zu sprechen sein werden. Doch zunächst einmal zu dieser Grundform und den Versprechungen der Verpackung Weiterlesen

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Baumkuchen in Japan

Baumkuchen-1

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich in Deutschland je einmal Baumkuchen gegessen hätte. Nicht, dass es gar keinen Baumkuchen in einschlägigen Konditoreien geben würde. Aber es gibt so viele andere leckere Kuchen, dass ich nie das Bedürfnis hatte, einen Baumkuchen zu essen. Darüber hinaus ist Baumkuchen im Südwesten von Deutschland ein eher seltenes Gebäck. Ganz anders in Japan: Hier gilt Baumkuchen als der Inbegriff der deutschen Kuchenbackkunst.

Baumkuchen kann man 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr in vielfältiger Form in jedem convenience store (Japanisch konbini) erwerben. Wenn einem Japaner nachts um drei die Lust auf deutsche Backkunst überkommt oder einem deutschen expatriate zum Kaffee ein heimatliches Gebäck fehlt, ist ein konbini garantiert nicht weit.

Und der Fantasie sind in Japan im Hinblick auf Baumkuchen keine Grenzen gesetzt. Welche Blüten die Liebe der Japaner zum deutschen Baumkuchen treiben können, möchte ich auf dieser Seite in unregelmäßigen Abständen zeigen.

Die Ursache für den Baumkuchen-Boom geht wahrscheinlich auf die Firma Juchheim zurück, die vor über 100 Jahren die deutsche Konditorkunst nach Japan gebracht hat (update Februar 2021: sehr schön nachzulesen bei Marieluise Erhart).

Karl Juchheim kam als Kriegsgefangener über Tsingtau in China nach Japan. Als ausgebildeter Konditor buk er deutschen Kuchen, darunter auch Baumkuchen, der ein durchschlagender Erfolg wurde. Seinen ersten Konditorladen eröffnete Karl Juchheim in Kobe. Inzwischen gibt es Juchheim-Konditoreien in ganz Japan. Darüber hinaus können Juchheim-Produkte in allen größeren Kaufhäusern erworben werden. Sie sind ein beliebtes Geschenk zu allen Gelegenheiten.

Ich möchte nicht verhehlen, dass ich im Laufe der Jahre ein großer Fan des Baumkuchens in allen Varianten, nicht nur von Juchheim, geworden bin. Dieser Blog wird daher mit großer Sympathie zum Einfallsreichtum der japanischen Konditoren geschrieben. Vielleicht gibt es auch den ein oder anderen deutschen Konditor, der eine Anregung aus den Beschreibungen ziehen kann. Wenn die Texte jedoch nur unterhalten und ein Staunen über die fremde Kultur, die andererseits wiederum so nahe ist, hervorrufen, ist der Zweck der Texte ebenso erfüllt.

Interessieren würde mich auch, ob es eine derartige Adaption von deutschem Essen auch in anderen Ländern gibt.

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